Pour faire (re)travailler votre allemand, un article dans la presse locale

ABENTEUER – Agathe Bodo und Jean-Baptiste Hannebicqe aus Südfrankreich machen auf ihrer Reise quer durch Europa Halt in Erpfingen. Im Schritttempo in die Karpaten

Wanderritt durch Europa: Jahrelang dafür gespart

Von Gabriele Leippert

SONNENBÜHL-ERPFINGEN. Zwei junge Franzosen unternehmen eine Reise quer durch Europa. Ohne Hotel, ohne Auto und Navi und vor allem: ohne dabei allzu viel Geld ausgeben zu müssen. Stattdessen sind sie »auf allen Vieren« unterwegs. Genauer: auf den vier Hufen des dreijährigen Unic und des sechs Jahre alten Rancho, zwei schönen braunen Wallachen. Ihr weg führt sie von Lozère in der Nähe von Nimes, Südfrankreich, quer durch Deutschland und über die Tschechische Republik bis zur Slowakei in die Karpaten. Rund 3 500 Kilometer.

25 bis 30 Kilometer pro Tag

Was »Otto Normalurlauber« mit dem Flugzeug in ein paar Stunden schafft, dauert für das ungewöhnliche Team aus Mensch und Pferd ein gutes halbes Jahr. »Das war schon immer unser Traum«, erzählen Agathe Bodo und Jean-Baptiste Hannebicqe, als sie am Wochenende bei Sabine Schoch für zwei Tage Rast machen. Die Erpfingerin züchtet Haflinger Pferde und so steht es für sie außer Frage, die zwei Reisenden aufzunehmen, als sie ein Anruf einer Bekannten aus dem Schwarzwald erreicht. »Da waren die beiden vor etwa zwei Monaten abgestiegen, weil Jean-Baptiste schwer am Hantavirus erkrankt war«, sagt Schoch. Für sie, die außerdem fließend französisch spricht, ist es völlig normal, andere Pferdebegeisterte zu unterstützen. »Als ich von dieser Idee gehört habe, wäre ich schon ganz gerne mit geritten – aber nur ein Stück«, sagt die Älblerin.

Über Monate hinweg jeden Tag zwischen 25 und 30 Kilometer auf dem Pferderücken zu sitzen, sei ganz schön anstrengend, findet die passionierte Reiterin. »Man gewöhnt sich daran«, kontert Jean-Baptiste, der aber zugeben muss, dass ihm sein »Allerwertester« anfangs doch etwas schmerzte. Und das, obwohl der 30-Jährige im französischen Nationalgestüt für die Ausbildung junger Pferde zuständig war. Agathe organisierte beruflich Distanzritte. Um ihren Traum zu verwirklichen, sparen sie zwei Jahre lang eisern jeden Euro, um einen finanziellen Grundstock zu haben und kündigen dann sogar ihren Job.

L’article avec photo est en ligne sur le site du Reutlingen General-Anzeiger.

Publicités
Article précédent
Article suivant
Poster un commentaire

2 Commentaires

  1. Corinne

     /  4 août 2012

    Vous voilà célèbres ! Pourra t on avoir un autographe à votre retour?
    La traduction n’est pas évidante mais l’essentiel est qu’ils ont une grande admiration pour la réalisation de votre rêve un peu fou.
    Bisous

    Réponse
  2. Bénée

     /  4 août 2012

    Prima ! Très sympathique article. Mach’s gut. BizBenee

    Réponse

Laisser un commentaire

Entrez vos coordonnées ci-dessous ou cliquez sur une icône pour vous connecter:

Logo WordPress.com

Vous commentez à l'aide de votre compte WordPress.com. Déconnexion /  Changer )

Photo Google+

Vous commentez à l'aide de votre compte Google+. Déconnexion /  Changer )

Image Twitter

Vous commentez à l'aide de votre compte Twitter. Déconnexion /  Changer )

Photo Facebook

Vous commentez à l'aide de votre compte Facebook. Déconnexion /  Changer )

Connexion à %s